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17.08.2009 | Neues Finanzinstrument!

Seit 17.08.09: Handel mit zusätzlichen Währungspaaren möglich

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 Der Forex.

Der Forex-Markt ist das mächtigste Finanzinstrument, denn er bietet die Möglichkeit, selbst aus geringsten Preisschwankungen auf dem globalen Devisenmarkt einen hohen Gewinn zu erzielen. Die Ausmaße des Devisenmarktes sind riesig: Vier Trillionen Dollar werden hier täglich ver- und gekauft, und das Volumen der getätigten Transaktionen erhöht sich jährlich um bis zu fünf bis sieben Prozent. Das ist viel mehr als das Volumen eines beliebigen Waren-, Fonds-, Futures- oder anderen Marktes (zum Vergleich: Das tägliche Volumen des Wertpapiermarktes beträgt etwa 300 Milliarden Dollar, das des Währungs-Futures-Marktes etwa 40 Milliarden). Nach den Angaben der New Yorker Wertpapierbörse (NYSE) betrug das höchste Volumen an einem Börsentag, fixiert am 27. Dezember 1995, 347 Millionen Aktien. Es würde acht bis zehn Wochen dauern, damit das Handelsvolumen an der NYSE dem Handel eines einzigen Tages auf dem Forex-Markt gleichkommen würde. Außerdem äußerte die Bank of America 1997 die Annahme, dass angesichts des in letzter Zeit wachsenden Interesses am Spiel mit exotischen Währungen das tägliche Handelsvolumen auf dem internationalen Devisenmarkt Forex bereits in den nächsten zehn Jahren auf acht Trillionen Dollar steigen kann.

Der Devisenmarkt setzt sich aus verschiedenen Teilnehmern zusammen: von großen Banken und mächtigen internationalen Investmentfonds bis hin zu kleinen Firmen und Privatinvestoren (die letzte Gruppe ist die zahlenmäßig größte). Die Einkünfte aus Währungstransaktionen auf dem Forex-Markt betragen bei vielen Banken bis zu 60 % aller Einkünfte (in Einzelfällen bis zu 80 %, wie z. B. 1994 bei der Union Bank of Switzerland, einer der größten Banken der Welt).

Ohne die Möglichkeit, Devisenhandel zu betreiben, kann eine Bank heute nicht konkurrenzfähig sein und existieren. Die Währungstransaktionen erlauben den Banken, unabhängig von der Änderung des Dollarkurses zu sein, wenn ihre Mittel in Dollar oder Euro geführt sind. Die Trading-Abteilung stellt einen unabdingbaren Teil einer westlichen Bank dar.

Der Forex ist kein „Markt“ im herkömmlichen Sinn. Er hat keinen konkreten Handelsplatz wie z. B. die Wertpapierbörse. Der Handel verläuft über das Telefon und Computerterminals gleichzeitig in Hunderten Banken auf der ganzen Welt. Da sich praktisch in jeder Zeitzone (Sydney, Tokio, Hongkong, Frankfurt, London, New York usw.) Händler befinden, die Währung kaufen oder verkaufen möchten, arbeitet der Devisenmarkt täglich 24 Stunden und der Währungsumtausch wird während der gesamten Arbeitswoche nicht unterbrochen.

Zu den Hauptgründen für die Beliebtheit dieses Marktes unter den Investoren und Finanzspekulanten aller Welt gehören folgende:

  • Liquidität des Forex: Ein Markt, auf dem als Gut Geld und nur Geld umgesetzt wird, verfügt über die höchstmögliche Liquidität. Die hohe Liquidität übt eine mächtige Anziehungskraft auf jeden Investor aus, da sie ihm die Freiheit gibt, eine Position beliebigen Umfangs zu eröffnen und zu schließen.
  • Flexibilität des Forex: Aufgrund des 24-Stunden-Betriebes müssen die Teilnehmer des Forex-Marktes nicht warten, um auf ein bestimmtes Ereignis zu reagieren, wie dies auf vielen anderen Märkten der Fall ist.
  • Kosten: Auf dem Forex-Markt gibt es keine Kommissionen, außer der natürlichen Marktdifferenz (Spread) zwischen den Angebots- und Nachfragepreisen.
  • Eindeutigkeit der Forex-Notierungen: Wegen der hohen Marktliquidität kann der Verkauf einer praktisch unbegrenzten Zahl von Lots zu einem einzigen Marktpreis durchgeführt werden. Damit wird dem Instabilitätsproblem vorgebeugt, das bei Futures- und anderen Wertpapapierinvestitionen auftritt, bei denen zur gleichen Zeit und zu einem bestimmten Preis nur eine begrenzte Kontraktzahl verkauft werden kann.
  • Höhe der Margin (Hebel) auf dem Forex: Die Höhe des Hebels (Margin) auf dem Forex-Markt wird nur durch die Vereinbarung zwischen dem Kunden und derjenigen Bank oder Brokerfirma, die ihm den Zugang zur Verfügung stellt, bestimmt und beträgt gewöhnlich 1:1, 1:50, 1:100 oder 1:200. Beispielsweise bei Einzahlung einer Sicherheitsleistung von 3.000 Dollar und einem Hebel von 1:100 kann der Kunde Geschäfte über einen Betrag von 300.000 Dollar abschließen. Die Verwendung von deratigen Hebeln macht diesen Markt, zusammen mit der hohen Volatilität der Kursnotierungen, hochrentabel.

 

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