Der CFD-(Contract For Difference)Handel stellt eine Vereinbarung dar, die für die Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusspreis einer Position nach dem Kontrakt für verschiedene Finanzinstrumente abgeschlossen wird. CFD sind ein effektiver und bequemer Spekulationsmechanismus für den Aktien-, Index-, Futures- und Warenhandel.
Hauptunterscheidungsmerkmal der CFD ist, dass es beim Handel nicht zur realen Beschaffung des Instruments, für das der Kontrakt abgeschlossen ist, kommt. Das heißt, anstatt beispielsweise 200 IBM-Aktien an der Börse zu kaufen, können Sie einen Differenzkontrakt (CFD) für 200 IBM-Aktien kaufen. Der Komfort besteht darin, dass Sie absolut zu jedem Zeitpunkt über die Möglichkeit verfügen, in vollem Umfang ein Geschäft für die angebotenen Finanzinstrumente abzuschließen, was mit realen Börsenkontrakten manchmal schwierig ist.
Diese Kontraktart erlangt in der internationalen Handelspraxis immer größere Beliebtheit, da sie erlaubt, sowohl einen spekulativen Gewinn zu erzielen als auch das Investitionsportfolio zu hedgen, falls es Verluste bringt. Letzteres kommt dann vor, wenn der Investor bei Aktien einer Gesellschaft zwar Verluste erleidet, sie aber nicht verkaufen will. Hier hat er nun eine gute Möglichkeit, seine Risiken zu hedgen, indem er für die Aktien dieser Emittenten einen Differenzkontrakt abschließt, wodurch er einen weiteren Verlustes verhindert, sein Investitionsportfolio aber unverändert lässt.
CFD stellen ein Margin-Produkt dar, d.h. alle Geschäfte mit diesen Kontrakten werden nach dem gleichen Schema wie Devisengeschäfte auf dem FOREX-Markt unter Einräumung eines bestimmten Hebels abgeschlossen.